Raus aus dem Haus

Bis zu 90 Prozent unserer Zeit verbringen wir in geschlossenen Räumen. Der Gedanke macht mich traurig! Wir brauchen Tageslicht, um gesund und glücklich zu sein. Frische Luft ist viel reiner und natürlicher als Luft in Gebäuden. Es schmeichelt der Seele, den Blick in die freie Natur schweifen zu lassen und nicht nur gegen eine Wand zu schauen oder, schlimmer noch, auf einen Bildschirm.

Kindheit mit viel Draußenzeit fördert Gesundheit?!

Ich mochte es noch nie besonders gerne, “drinnen” zu sein, und habe mein Leben mittlerweile komplett darauf ausgerichtet, so viel Zeit wie nur möglich an der frischen Luft zu verbringen. Auf dem Land aufgewachsen, verbrachte ich den Großteil meiner Kindheit draußen, mit Tieren und viel Zeit im Wald. Ob es Zufall ist, dass ich komplett frei von Allergien, Asthma oder Hautproblemen bin, lasse ich mal dahin gestellt.

Mehr Zeit im Freien und in der Natur

Mit meinem Bulli namens “Hilde” habe ich für mich einen super Weg gefunden, mitten in Berlin zu leben und trotzdem genug Zeit im Freien zu verbringen. Das Berliner Umland ist reichlich beschenkt mit wundervollen Seen und Wäldern. Über drei besonders schöne Naturcampingplätze um Berlin habe ich hier auf meinem Blog berichtet. Auch ist für Camper Landvergnügen eine herrliche Möglichkeit, für eine Nacht kostenfrei auf Bauernhöfen zu stehen, die in einem hübsch gestalteten Reiseführer vorgestellt werden. In dem Buch steckt eine Vignette, mit der man sich als Landvergnügen-Mitglied ausweist. Den Preis der Vignette hat man mit zwei Übernachtungen locker drin, inklusive vieler Tiere und toller Hofläden, wo man frische Lebensmittel erstehen kann.

Puls, ein Radiokanal des Bayrischen Rundfunks, berichtet in einem Artikel über 5 Möglichkeiten, mehr Zeit draußen zu verbringen, für alle die, die sich nicht gleich ins Campingabenteuer stürzen wollen.

Achtung Zecken – Impfen kann gegen FSME schützen

Bei so viel Zeit draußen in der Natur kann es natürlich vorkommen, dass man mit Zecken in Berührung kommt. Insbesondere in Süddeutschland und Österreich gibt es besonders viele mit dem FSME-Virus (Frühsommer-Meningoenzephalitis) infizierte Zecken. Aber auch weiter im Norden von Deutschland kann es FSME-infizierte Zecken geben. Im Falle eines Zeckenstichs kann das FSME-Virus dabei auf Menschen übertragen werden. Dieser Virus kann das zentrale Nervensystem angreifen und schlimme gesundheitliche Konsequenzen für uns Menschen haben.

Klingt nicht so schön? Es gibt wirksame Maßnahmen, mit denen man sich vor Zeckenstichen gut schützen kann:

  • Möglichst helle Kleidung tragen mit langen Ärmeln und am Fuß eng anliegende Hosenbeine, sodass die Zecken nicht so leicht auf die Haut krabbeln können
  • Mücken- und Zeckenspray verwenden, alle 1-3 Stunden wiederholen
  • Körper nach Zecken absuchen nach jedem Aufenthalt in der Natur. Zecken mögen es warm und präferieren dünne Haut, wie wir sie sowohl in der Kniekehle und in den Armbeugen und Achseln haben, als auch im Intimbereich
  • Außerdem kann eine FSME-Impfung dabei helfen, das Risiko einer FSME-Erkrankung, nachdem man von einer Zecke gestochen wurde, zu verringern
  • Das Robert Koch-Institut empfiehlt die FSME-Impfung, allen, die in FSME-Risikogebieten leben oder dorthin reisen

Ich habe mich auch gegen FSME impfen lassen. Nun kann ich meine Zeit draußen in der Natur noch mehr genießen.

Dieser Artikel entstand im Rahmen einer „bezahlten Partnerschaft mit Pfizer” für das Outdoor-Magazin: #heuteraus.