Oldtimer H-Kennzeichen für T3 – ein Erfahrungsbericht

Erreicht ein Fahrzeug stolze 30 Jahre und ist gut erhalten, so wird das in Deutschland mit einem besonderen Kennzeichen belohnt – das sogenannte H-Kennzeichen.

Das H-Kennzeichen bürgt einiges an Vorteilen für den Halter. Nicht nur steuerlich fährt es sich begünstigt gleich viel beschwingter, sondern auch die freie Fahrt in Umweltzonen ließ mein Herz höherschlagen. Denn die Wilde Hilde hat natürlich keine grüne Umweltplakette und somit durfte Sie bisher gar nicht in unserer Straße in Berlin Mitte stehen. Dabei war mir gar nicht wohl, denn T3´s sind werden immer seltener und allein der Gedanke daran, dass der Bus geklaut wird, lässt mir die Tränen in die Augen schießen. Der Bulli ist für mich kein Alltaugsauto, ab und zu fahre ich aus der Stadt raus und rein und somit ist die Umweltbelastung nicht so groß.

Oldtimer nur mit neuem TÜV

Um das H-Kennzeichen zu bekommen, muss der Wagen neuen TÜV haben. Dann hat man einen Monat Zeit, um den Wagen dem Gutachter vorzuführen. Ich hab das TÜV- und das Oldtimergutachten einfach gleich zusammen erledigen lassen.

Mein Bus ist einem guten Zustand, hier und da kommen leichte Roststellen hervor, er fährt mit einem Austauschmotor und wurde mit einem seltenen Carthago Hubdach zu einem Camper ausgebaut. Wo ich auch schon bei dem Casus-Knaxus angekommen wäre, der mir begegnet ist mit dem Gutachter. Prinzipiell hatte der Gutachter nichts zu beanstanden an meiner Hilde, jedoch forderte er einen Nachweis ein, wann der Umbau zum Campingbus tatsächlich gemacht wurde. Da musste ich passen, denn ich habe so alte Dokumente leider nicht bekommen beim Kauf.

Geballtes Schwarmwissen wusste Rat

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