Richtig Glück gehabt und viel Schönes erlebt – Die ersten Reisetage

Nun steht schon meine dritte Nacht in der Hilde an und ich habe es schon bis nach Frankreich geschafft. So langsam stellt sich die eine wunderbare Reiseentspannung ein – der Weg ist das Ziel. Tag für Tag. Kilometer für Kilometer.

Schon jetzt möchte ich die App park4night als unverzichtbar loben. Camper können dort einen Platz eintragen, wo sie gut für eine Nacht stehen konnten. Neben einer Beschreibung des Orts, GPS Angaben und Adresse können auch Fotos hochgeladen werden. Das schätze ich sehr, weil es mir irgendwie Sicherheit gibt. Um die Übernachtungsplätze auf dem Weg habe ich mir am meisten Gedanken gemacht, weil es stressig werden kann einen geeigneten Platz zu finden. Es ist auch nicht mehr so lange hell und auf einem Autobahnparkplatz schlafen finde ich schrecklich uninspirierend. Et voila, mit der App scheint es jetzt mega gut zu funktionieren – yeah!

Plötzlich begann die Lampe für die Batterie zu leuchten auf der Fahrt. Mist –  am 1. Tag schon ein Problem. Die Hilde hat ne super starke Varta Autobatterie und somit hab ich es trotzdem bis nach Maastricht geschafft.

Die erste Nacht habe ich in der Nähe von Schwerte auf einem Parkplatz neben einem Wasser-Naturschutzgebiet übernachtet. Es war ganz leer, ruhig und angenehm. Nach einer verdammt frischen Nacht habe ich einen wunderbaren Spaziergang durch den Wald zum See des Wasserschutzgebiets unternommen, perfekt als Ausgleich zum Autofahren. Darüber freut sich der liebe Rücken!

Maastricht war ab dort nicht mehr weit und 2 Stunden später radelte ich schon im puren Sonnenschein durch die Stadt, um einen Freund zu treffen. Die Hilde habe ich auf dem Stadscamping gelassen, wo ich glücklicherweise einen netten holländischen T3 Bullifahrer getroffen habe. Er hat sich die Sache mal angeschaut und prompt das Problem gefunden. Mir ist doch tatsächlich der Keilriemen gerissen. Das hätten Sie ja auch mal prüfen können in der „Durchsicht“. Er hatte sogar noch einen Ersatz Keilriemen, den er mir lieberweise geschenkt hat. Ich liebe sie die T3 Bulli Community. Wenn man einen T3 auf der Straße begegnet, dann grüßt man sich immer mit hupen oder winken.  Eingebaut hat mir den Riemen ein gelber Engel. Meine ADAC plus Mitgliedschaft hat mir schon einige Male zuverlässig aus der Patsche geholfen.

Die Reise konnte also weitergehen! Nicht bevor ich noch eine schnelle Radtour nach Valkenberg unternommen hatte. Fantastische Radwege haben sie die Holländer und eine sehr schöne Landschaft, wo es noch Kühe auf Weiden gibt. Das hat mich glücklich gemacht.

Danach habe ich es durch Belgien bis nach Frankreich geschafft. Das Glück ist auf meiner Seite und die App schickte mich zu einem Parkplatz mit einem Campingplatz nebenan. Dort sprach mich prompt ein Mann vom Campingplatz an, der sich schnell als großer Liebhaber der Hilde herausstellte. Gegen ein paar Fotos mit dem Bulli ließ er mich umsonst übernachten mit Strom und eine Duschkarte gab er mir auch noch. Meine Hilde ist einfach sehr charmant.

Hier ist es angenehm mild und ruhig. Die französischen Sommerferien sind gerade mal 2 Tage vorbei erzählte mir der Herr und lobt freundlicherweise mein eingerostetes Französisch. Ich sags ja, antizyklisch reisen ist the shit!

Nun bin ich den ganzen lieben langen Tag über „route national“, also Landstraßen gefahren. Von Aubigny au Bac bis nach Vendôme an der Loire an der ich gerade direkt neben einer kleinen Brücke und Straße stehe. Auch um die Maut zu sparen, aber eigentlich mehr um die Landschaft und die Ortschaften sehen zu können. Zeit ist kein Problem und kilometertechnisch habe ich sogar einiges gespart. Es wurde teilweise richtig bergig hinter Beauvais mit sehr pittoresken Dörfern und Landschaft. Ich habe über alte Prachtbauten aus Natursteinen gestaunt mit Mauern auch aus Natursteinen so weit das Auge reicht. Die Hilde ist mit einem Golf 2 Motor mit 90 PS ausgestattet und lässt sich auch prima über Berge kutschieren. Hilde fahren macht großen Spaß!

Morgen geht’s nach La Rochelle ans Meer – hurraaa!!

257.697 km beim Start der Tour in Berlin. Der Motor hat ca. 130.000 km auf dem Tacho. Hilde am 1. sonnigen Morgen. Wunderschönes Wasserschutzgebiet bei Schwerte.

Da ist es das gefürchtete Leuchten. Sonne, Waffeln und biken in Maastricht.

Hübsche Schlösschen und beeindruckende alte (und oft sehr marode) Kirchen gibt es in Frankreich überall.

Bulli-Alltag: Schönen Platz finden zum schlafen, Abendessen und Morgentoilette.

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Comments 3

    1. Hey hi joop! na ich hab zuerst 2 andere Texte geschrieben! Mein nächster Beitrag wird wieder über die Reise, der Part über Beziers kommt also noch 🙂 Wir sind in Portugal angekommen und wo bist du? Liebe Grüße

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