Pesto alla Genovese aka Francesco Gallarotti <3

„You should trim that basil – 25 grams are enough to make pesto for two people“ kommentierte meine werte Instragram Bekanntschaft Francesco Gallarotti dieses Bild rechts. „The more you trim it the bushier it becomes!“ Pflegetipps für Basilikum von einem echten genuesischen Kräuter- und Tomatenexperten, ich fühlte mich sehr geehrt. Ihr müsst wissen, dass ich ich durch seine Bilder mein eisernes Low-Carb Dasein aufgegeben habe! Er postete tagein tagaus die herrlichsten Bilder von frisch zubereiteter Tomatensauce, selbstverständlich alles aus selbstgezogenen Tomaten. Ich bin so verrückt geworden vor lauter Pasta Hunger, dass ich eine schöne Mittagspause kurzen Prozess machte und zu einem der zahlreichen italienischen Pasta Läden in meinem Kiez hier in Berlin Mitte marschierte. Himmel sei Dank lebe ich mitten in einem kulinarischen Paradies. Es gibt hier sehr gute Mittagstisch Angebote, schon für +/- 7€ bekommt man einen guten Teller Pasta und ein kleines Getränk.

Italienische Mittagspause in Mitte

Alt eingesessen und berühmt berüchtigt ist Papà Pane di Sorrento in der Ackerstraße. Sie bereiten Ihre Pasta dort frisch zu und auch Steinofen Pizza Liebhaber kommen hier auf Ihre Kosten. Meine Lieblingspizza ist die Hauspizza Papà Pane mit Mozzarella di Bufala, Tomatensauce und Basilikum. Mehr braucht es nicht für das große Pizzaglück. Seinen Pasta Hunger kann man hervorragend auf der Torstraße Höhe Gartenstraße stillen. Ein Besuch bei der La Galleria Italiana ist wie ein Kurzurlaub in Italien. Die Mädels dort sprechen kaum deutsch, was den Laden noch sympathischer macht. Man kann zwischen drei Mittagsgerichten wählen und ich wurde noch nie enttäuscht. Die Portionen sind riesig, es gibt leckere Oliven und Brot dazu. Direkt gegenüber liegt Pasta Flora. Der Mittagstisch hier ist ein besonders gutes Angebot. Zur Vorspeise git es zwei Bruschetta, als Hauptspeise eines der Pasta Gerichte. Zum Nachtisch kann man zwischen einem Espresso wählen oder seinen Jieper auf Süßes stillen. Sehr köstlich ist die quietschsüße Nachspeise mit Profiterole (Windbeutel) in Schokoladencreme. Danach ist man aber auch richtig satt und es ist eher eine original italienische Siesta angebracht anstatt zurück ins Büro an den Schreibtisch zurückzukehren. Falls einem die Zeit bleit, kann man aber auch die Tucholsky Straße entlang bis zu einem besonders schönen Abschnitt des Spreeufers flanieren, um dort etwas die Seele baumeln zu lassen.

Beispiel Menü bei Pasta Flora: Bruschetta, Spaghetti Carbonara und Profiterole. Nicht unbedingt leicht, dafür aber sehr köstlich!

Das beste Pesto ist selbstgemachtes Pesto

Nun wollte ich ja noch meinen Basilikum-Busch zu verarbeiten. Francesco gab mir bereitwillig und vor allem ausführlich Auskunft darüber, wie das Pesto Original aus Genua herzustellen ist. Ich habe bei einem Genua Besuch schon mal von zwei italienischen Köchen gelernt, wie man Pesto selbst zubereitet. Das ist aber über 10 Jahre her und nur die Erinnerung an diese Köstlichkeit ist mir bis heute auf der Zunge geblieben. Gespannt machte ich mich ans Werk und bin begeistert. Das Pesto schmeckt wirklich hervorragend. Falls ich euch ausreichend Appetit auf Pasta & Pesto gemacht habe. Hier ist das Rezept für 3-4 Pasta Liebhaber:

Die Qualität der Zutaten ist von besonderer Bedeutung für ein gutes Pesto und Francesco wurde nicht müde dies eindringlich zu wiederholen. So stand ich schon vor dem ersten „Problem“, denn eigentlich soll man nur junge Basilikumblätter verarbeiten. Am besten auch eine original genuesische Sorte names „Pra“. Ob mein Basilikum nun „Pra“ heisst, wusste ich nicht. Nun denn, mache ich mal eine Ausnahme. Olivenöl der Wahl ist original italienisches, organisches extra virgin, am besten nicht zu kräftig im Geschmack, um den des Basilikum nicht zu übertünchen. Dann nehme man Pecorino, einen Käse aus Schafsmilch und guten Parmesan. Außerdem benötigt man Pinienkerne. In den meisten Pestos, die man im Supermarkt kaufen, werden Cashewkerne genutzt – was natürlich günstiger, aber ein No-Go ist!

Und es ist ganz einfach zuzubereiten

Das Verhältnis der Zutaten ist einfach: 50-50-50-100; Basilikum-Pecorino-Parmesan-Olivenöl und einen Esslöffel der Pinienkerne.
Alles nach und nach in einen Mörser geben und langsam zermahlen und vermengen. Falls ihr jetzt einen Mixer in Erwägung ziehen solltet, dann nehmt besser einen Stabmixer, denn es darf keine Hitze von unten kommen. Somit besteht die Gefahr, dass die Masse zu garen beginnt und somit an Geschmack verliert. Wichtig ist, das Ganze einen Tag stehen zu lassen, bevor das Pesto serviert wird. Pasta der Wahl sind Linguine – am besten frische. Pasta von De Cecco tut es aber auch. Im Originalrezept werden noch grüne Bohnen und Kartoffeln beigemischt, wer es ganz genau nehmen möchte.

Ich wünsche euch viel Freude beim Nachmachen und vor allem Guten Appetit. Ich bin jetzt schon wieder so hungrig, dass ich sofort zur Galleria Italiana muss!

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