Abenteuer An- und Aufzucht: Paprika & Chili

Das Thema Gemüseanzucht war für mich ein ganz neues Kapitel. Bisher fehlte mir schlichtweg die Zeit in meinem Leben, um überhaupt an Gemüseanbau zu denken. Umso größer mein Interesse an Nachhaltigkeit und Ernährung wurde, desto mehr wuchs der Wunsch nach Aktion! Wir hatten früher mal ein kleines Gemüsebeet, welches aber mit keinem besonders großen Enthusiamus genutzt wurde. Somit hatte ich wirklich keine Ahnung. Aber schließlich kann man alles Mögliche erlernen und ich war fest entschlossen dies zu tun. Eigentlich wollte ich es auch von Anfang an durchziehen, also selbst den Samen in die Erde stecken und schauen was passiert. Dann aber kam der Aufruf über eine Gartengruppe bei Facebook, dass dort jemand Jungpflanzen nach dem Pikieren abzugeben hätte – wie praktisch dachte ich mir. Ein bisschen schummeln zum Anfang ist doch erlaubt. Ich habe noch den Tipp bekommen, mir eine Wanne wie ihr sie auf dem unteren Bild seht, anzuschaffen und die Pflanzen von unten zu tränken. Außerdem sollten die Pflanzen nach ca. 6 Wochen umgetopft werden, damit sie ausreichend Platz zum Wachsen bekommen. Das größte Erstaunen erzeugte ein Wachstumsschub, nachdem ich mal eine Woche nicht zu Hause war. Toll – so einfach ist das, freute ich mich. Nach und nach bildeten sich Keimblätter und mit ihnen wuchs meine Freude.

Wurmhumus als Wachstumsbooster

Netterweise habe ich von einem Bekannten, der auf Kompostwürmer, Wurmhumus und organischen Dünger spezialisiert ist, Wurmhumus zum Testen geschenkt bekommen. Beim Umtopfen habe ich torffreie Erde mit dem Humus im Verhältnis 2:1 vermischt. Wer mehr über Wurmhumus erfahren möchte, kann auf seiner äußerst informativen Seite schmökern. Er erzählte mir, dass Wurmwelten durch eine ähnliche Geschichte wie meine entstanden ist. Zu viel Stress mache auch Ihn krank und er startete seine große Wurmfarm, die er bis heute betreibt. Das lässt doch hoffen!

Die Pflanzen sind sehr schön und mit einer tollen Farbe gewachsen. Immer wenn ich sie betrachtete dachte ich mir, die werden mal richtig lecker schmecken!

Auspflanz-Art

Dann war es endlich soweit – ich habe meinen Ackerstreifen übergeben bekommen und die Jungpflanzen sollten ihr neues Zuhause beziehen. Der Auspflanz-Zeitpunkt war Mitte Mai. Ich habe natürlich artig bis nach den Eisheiligen gewartet. Nach den Eisheiligen (das Datum variiert von Jahr zu Jahr) kann man sich ziemlich sicher sein, dass es kein Frost mehr geben wird. Frost ist gerade für Chili- und Paprikapflanzen der Killer schlechthin, denn sie mögen es HOT HOT HOT!!

Und dann kam der Schock – ich Anfänger habe die armen Pflanzen nicht abhärten lassen und somit waren sie der plötzlich brütenden Sonne gnadenlos ausgeliefert.

Mein Learning

Die Jungpflanzen erst mal ein paar Wochen auf dem Balkon abhärten lassen, sodass sie sich an die neuen Bedingungen gewöhnen können, zumal es bei uns in der Küche nicht allzu hell ist, weil wir im 1. Stock wohnen. Hier seht ihr den traurigen Zustand meines Gärtnerstolzes mit der Sonne ringen. Ich war schier verzweifelt!

Die Rettung

Ein Sonnenschutz musste her, aber schnell! Wir hatten es Mitte Mai und es waren richtig heiße Tage vorhergesagt. Und in Berlin bedeutet heiß, dann so richtig gnadenlos heiß, wie man am Look meiner Freundin unschwer erkennen kann. Wir fuhren in den Baumarkt und besorgten lichtdurchlässigen Stoff (viell. kann mich jemand über den Namen aufklären?) und Bambusstöcke. Das Dach erfüllte seinen Zweck, die Pflanzen haben sich bis auf eine der Schwächsten sehr gut erholt. Sowas passiert mir nach dieser Geschichte so schnell nicht noch einmal.

Sie wachsen und gedeihen

Im Juni ist generell noch mal Düngezeit. Uns wurde vom Bauern gesagt, dass der Acker so gut präpariert sei mit organischem Material, sodass eigentlich nicht mehr gedüngt werden soll, nur Starkzehrer wie sie Paprika & Chili nun mal sind, könnten eine Düngergabe vertragen. Ich bin sehr viel im Prinzessinengarten in Berlin, eine tolle Urban Gardening Initiative in Kreuzberg. Dort habe ich einen Eimer sehr gut gelagerten Pferdemist erstanden, den ich in die Erde eingearbeitet habe. Eigentlich soll es ja etwas dauern bis organischer Dünger wirkt. Das hier scheint gut funktioniert zu haben.

Als ich die ersten Blüten und dann sogar Früchte entdeckt habe, war ich ganz aus dem Häuschen. Mein Projekt ist erfolgreich, ich werde bald meine ersten Paprika & Chili ernten und verspeisen können. Jetzt muss nur endlich etwas mehr die Sonne scheinen, sodass sie sich noch röter färben!

Ernte

Soweit ist es noch nicht, aber ganz bald – Hurra ich freue mich schon drauf und poste hier dann mal ein schönes Paprika- und Chilirezept.

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